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Die Küste Baris an der Adria
Aktualisiert: 28.02.2025

Bari: Weiße Wunderstadt Süditaliens

Bari, die Hauptstadt Apuliens in Süditalien stellt einen bedeutenden Fährhafen mit Verbindungen zu Städten an der gegenüberliegenden Küste der Adria und nach Griechenland. Süditalienisches Flair trifft hier auf geschichtsträchtige Kulturgüter und kulinarische Wunder. Erfahren Sie hier alles Wichtige über die Stadt an der Adria - abgestimmt auf Ihre nächste Kreuzfahrt!
Inhalt:

Die beste Reisezeit zum Kreuzfahrthafen von Bari

Besucher aus aller Welt tummeln sich in der Küstenbucht von Adria
Tief im Süden Italiens, in der Region Apulien, befindet sich die Hafenstadt Bari. Als Hauptstadt der Region Apulien und zählt Bari rund 320.000 Einwohner. Der Kreuzfahrthafen ist bestens auf Besucher eingestellt - jährlich besuchen Millionen begeisterte Touristen die weiße Stadt. Der Kreuzfahrthafen liegt nördlich der Altstadt und gehört zu den wichtigsten Anlegeplätzen Italiens. Das Terminal befindet sich direkt neben den Fährterminals im Porto di Bari. Die Nähe des Hafens zur Altstadt macht es besonders einfach, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in kurzer Zeit zu erkunden. Zudem lockt die Region mit zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten, aber dazu gleich mehr. 

Die beste Reisezeit für einen Besuch in Bari ist der Frühling oder der Herbst. In den Monaten April bis Juni sowie September und Oktober sind die Temperaturen angenehm warm, aber nicht zu heiß, und die Stadt ist nicht so überlaufen wie in den Sommermonaten. Wenn Sie Bari besuchen, sollten Sie auch die regionalen Feste und Veranstaltungen erleben. Besonders bedeutend ist das Fest zu Ehren des Heiligen Nikolaus, das jedes Jahr am 7. bis 9. Mai stattfindet. Im Sommer gibt es zahlreiche lokale Musik- und Gastronomiefeste, bei denen Gäste die Spezialitäten der Region genießen und das italienische Lebensgefühl hautnah erleben können.

Bari auf eigene Faust entdecken

Das Stadtzentrum ist vom Schiff aus gut zu Fuß erreichbar. Wer bei den sommerlichen Temperaturen von durchschnittlich 28 Grad lieber auf den Spaziergang verzichtet, kann aber auch eines der vielen Taxis oder einen der Shuttlebusse nehmen, die direkt an dem Terminal genügend zur Verfügung stehen und von dort aus in die Altstadt und die Umgebung fahren. Einmal in der Innenstadt angekommen, lässt sie sich wunderbar auf eigene Faust erkunden. Verlaufen Sie sich ruhig ein wenig in der Altstadt Bari Vecchia  – das macht den Reiz dieser Stadt aus! 

Altstadt, Ausflüge und Sehenswertes

Das Dorf nahe Bari ist bekannt für seine Trullis
Das historische Zentrum Baris befindet sich direkt am Meer. Hier erwarten Besucher die berühmten, weiß getünchten, eng aneinandergereihten Häuser, urige Gassen und ein lebendiges Treiben auf den Straßen. Überall gibt es hier etwas zu entdecken. Von den kleinen Geschäften in den Gässchen bis zu dem quirligen Treiben auf der Piazza Ferrarese und der wunderschönen Uferpromenade am alten Hafen ist Bari wunderbar vielseitig. Aber Achtung - wegen der Mittagshitze sind zwischen 13 und 17 Uhr die meisten Geschäfte geschlossen. 

Auf jeden Fall sollten Sie die majestätische Kathedrale San Sabino besichtigen. Aus dem 12. Jahrhundert stammend, erkennt man die berühmte Kathedrale schon von Weitem an ihrem weißen, strahlenden Laternenturm. Ein weiteres Wahrzeichen der Region sind die ungewöhnlichen Rundhäuser, die Trullis. Das nahe gelegene Dorf Alberobello zeigt die außergewöhnliche Architektur dieser kleinen Häuser und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Architektonisch auch imposant ist die berühmte Stauferburg Costel del Monte, die circa eine Stunde entfernt von Bari liegt. Das Juwel mittelalterlicher Baukunst ist für Besucher geöffnet und kann unter anderem im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Einen schönen Erfahrungsbericht über die Stadt finden Sie auf der Internetseite "Das Meer und Apulien".

Kulinarische Schätze Süditaliens

Endlos erscheinende Passagen von Olivenbäumen reihen sich in Bari aneinander
Wenn Sie durch die Altstadt von Bari, die Bari Vecchia, schlendern, werden Sie eine Szene sehen, die es so nur hier gibt: Frauen sitzen vor ihren Häusern und formen kleine, muschelförmige Nudeln aus Hartweizengrieß – die berühmten Orecchiette aus Bari. Diese Pasta ist das Aushängeschild der Küche und wird am besten mit Cime di Rapa, also Rübenspitzen, serviert. Ein Spritzer Olivenöl aus der Region rundet das Ganze ab. 

Olivenöl kommt auch auf die Focaccia Barese. Soe ist dicker als ihre ligurische Verwandte und wird in den kleinen Bäckereien der Stadt gefertigt, wo sie direkt aus dem Steinofen kommt. Auch Frutti di mare crudi, also rohe Meeresfrüchte, sind ein echtes Highlight. Frische Miesmuscheln, Seeigel, Garnelen oder sogar roher Oktopus werden direkt am Hafen von den Fischern angeboten. Man isst sie so, wie sie sind, vielleicht mit ein paar Tropfen Zitrone. Der Geschmack? Pur, salzig, intensiv – als hätten Sie das Meer selbst geküsst. 

 Und dann gibt es noch Sgagliozze, knusprig frittierte Polenta-Stückchen, die Sie an jeder Straßenecke bekommen. Besonders berühmt sind die Sgagliozze von Maria delle Sgagliozze, einer Frau, die seit Jahrzehnten in den Gassen von Bari Vecchia ihre goldenen Quadrate verkauft. Einfach mit etwas Salz bestreut, sind sie der perfekte Snack – besonders an warmen Sommerabenden, wenn das Leben auf den Straßen pulsiert.
Weitere Inspiration für Ihren Landgang und Tipps rund um Bari und seine Küche, finden Sie auf der Internetseite eines Bewohners zu Erlebnissen in Bari (DE). 

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