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Teil einer Vergnügungsmeile in Okinawa mit hell beuchteten Gebäuden am Abend und einem Riesenrad im Hintergrund.
Aktualisiert: 31.03.2025

Okinawa: Der Herzschlag der Ryukyu-Kultur

Mitten im subtropischen Süden Japans, eingebettet in die Landschaft der Hauptinsel, liegt die Stadt Okinawa – ein Ort, der oft im Schatten der Hauptstadt Naha steht, dabei aber mit eigenem Charakter, kultureller Tiefe und herzlicher Atmosphäre beeindruckt.
Inhalt:

Beste Reisezeit für Ihre Kreuzfahrt

Ausblick über die Stadt Okinawa von einer begrünten Pagode aus bei Sonnenaufgang, mit der Metropole im Hintergrund und einem Bergmassiv in der Ferne dahinter.
Das Reiseziel steht fest, aber eine Frage steht noch im Raum: wann entfaltet die Stadt Okinawa ihren vollen Charme? Die beste Reisezeit für Okinawa liegt zwischen März und Mai sowie im Oktober. In diesen Monaten ist das Wetter mild, die Luftfeuchtigkeit niedrig und die Stadt zeigt sich von ihrer freundlichsten Seite – mit klarem Himmel und blühender Vegetation.

Geldangelegenheiten sind unkompliziert: Bezahlt wird mit dem Japanischen Yen (JPY). Kartenzahlung ist in der Stadt Okinawa weit verbreitet, vor allem in Museen, Restaurants und öffentlichen Verkehrsmitteln. Dennoch empfiehlt sich etwas Bargeld – zum Beispiel für einen Snack auf dem lokalen Markt oder einen Kaffee am Straßenstand.

Übrigens, anders als viele Städte in Japan ist Okinawa Stadt nicht um einen alten Bahnhof oder Burgplatz herum gewachsen – sie entstand nach dem Zweiten Weltkrieg neu, als kulturelles Zentrum der Insel und als Schmelztiegel zwischen US-Einflüssen und lokaler Ryukyu-Tradition.

Okinawa auf eigene Faust entdecken

Die meisten Kreuzfahrtschiffe erreichen Okinawa über den nahegelegenen Hafen in der Inselhauptstadt Naha, von wo aus es nur etwa 30 bis 40 Minuten mit dem Bus oder Taxi nach Okinawa Stadt sind. Wer sich bewusst entscheidet, die Stadt Okinawa während Ihres Landgangs zu erkunden, erlebt ein unverfälschtes Stück Japan.

Aber wie bewegt man sich selbstständig auf eigene Faust durch Okinawa? Die Stadt lässt sich hervorragend zu Fuß oder mit dem gut ausgebauten Nahverkehr erkunden. Vom zentral gelegenen Koza-Gebiet, bekannt für seine Straßenkunst und Musikszene, bis hin zu ruhigeren Parks und traditionellen Vierteln – alles ist gut erreichbar und angenehm zu begehen.

Und was erwartet Sie dort? Vielleicht kein Hochglanz-Japan mit Postkartenidylle – sondern das ehrliche Gesicht eines Ortes, der nach dem Zweiten Weltkrieg aus Trümmern neu geboren wurde und dabei seine kulturelle Identität wiederentdeckte.

Aktivitäten während Ihres Kreuzfahrtstopps

Das Stadtzentrum der Metropole Okinawa bei Sonnenuntergang mit warm beleuchteten Gebäuden, die sich bis zum Horizont erstrecken.
Aktivitäten in Okinawa bedeuten: sehen, hören, schmecken. Beginnen Sie Ihren Spaziergang im Stadtviertel Koza, einst ein Zentrum der US-Armeeunterhaltung, heute ein Ort voller kreativer Energie. Graffiti, Livemusik, kleine Cafés und Secondhand-Läden bilden hier einen spannenden Kontrast zur traditionellen Umgebung der Insel.

Ein Muss ist die Koza Music Town, eine moderne Mehrzweckhalle, die regelmäßig Konzerte lokaler und internationaler Künstler beherbergt. Wer die Klangwelt der Insel entdecken will – hier beginnt sie.

Die Sehenswürdigkeiten in Okinawa liegen oft in den Zwischentönen: das Okinawa City Postwar Cultural Center beleuchtet das Leben nach dem Krieg und den Wiederaufbau mit bewegenden persönlichen Geschichten. Oder der Chubunouren Markt, in dem Fisch, Gemüse, Räucherkost und süße Spezialitäten um die Gunst der Besucher wetteifern.

Und wenn der Magen knurrt? Dann locken Kostbarkeiten wie kleine Izakayas mit Soba-Nudeln, Goya-Champuru oder dem beliebten Taco Rice – ein Gericht, das wie die Stadt selbst eine Begegnung zwischen Kulturen darstellt. Wenn Sie noch mehr Inspiration für Aktivitäten in Okinawa suchen, dann werfen Sie auch einen Blick auf die offizielle Tourismuswebsite der Region.

Geschichte und Wahrzeichen von Okinawa

Ein altes Viertel in Okinawa mit gepflasterten Kopfsteinstraßen am Tag.
Kultur in Okinawa bedeutet, das neue mit dem alten Japan zu verbinden – ganz besonders in dieser Stadt. Zwar besitzt Okinawa Stadt keine feudalen Burgen wie ihre Nachbarstadt Naha, doch sie trägt das kollektive Gedächtnis einer Insel, die mehrfach zerstört und neu erfunden wurde.

In den Shopping Streets, die sich durch das Zentrum ziehen, spürt man diesen Puls besonders deutlich. Zwischen modernen Boutiquen und urigen Teeläden reihen sich Theater, Galerien und Musikbars – Orte, an denen sich Vergangenheit und Gegenwart begegnen.

Ein besonderes Highlight ist das Eisa Festival, das jeden Sommer stattfindet. Mit Trommeln, Tanz und traditionellen Kostümen wird hier die Identität der Region gefeiert – laut, stolz und voller Leben. Wer je erleben wollte, wie eine Stadt ihre Geschichte nicht im Museum, sondern auf der Straße erzählt, findet hier den perfekten Moment dafür.

Und wenn Sie am Abend zurück in Richtung Schiff gehen, den Klang der Taiko-Trommeln noch im Ohr, fragen Sie sich vielleicht: Warum taucht das Gefühl echter Verbindung oft genau dort auf, wo niemand sie groß inszeniert?
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